Das Fahrrad wird viel zu selten genutzt, obwohl es einem viel mehr Freiheiten ermöglicht. Fellow Rafael wollte das ändern und gründete zusammen mit seinen Schülerinnen und Schülern die Fahrradwerkstatt, in der die Jugendlichen nicht nur lernen, sondern auch selbst anpacken können. Wir haben ihn zu diesem wahrlich grünen Projekt befragt.

Dein Projekt in drei Worten?

Technik, Wirtschaft, Umwelt

Das Ziel deines Projekts in einem Satz?

Schüler*innen lernen Fahrräder eigenständig zu reparieren, grundlegende Abläufe einer Firma selbst durchzuführen und werden durch das Thema Fahrrad für wichtige umwelt- und verkehrspolitische Themen sensibilisiert.

Wie bist Du auf die Idee gekommen?

Falsche Frage – Wie seid Ihr auf die Idee gekommen?

Mein Kollege und ich sind beide begeisterte und überzeugte Fahrradfahrer. Wir sind der Meinung, dass das Fahrrad Menschen generell, aber insbesondere Kindern und Jugendlichen große Freiheiten ermöglicht, da es einen innerhalb der Stadt so gut wie überall hinbringen kann und dabei sehr kostengünstig und sogar gesundheitsfördernd ist. Gleichzeitig stellten wir fest, dass diese Freiheit von so gut wie keinen Schüler*innen genutzt wird, da entweder keine Fahrräder vorhanden sind, oder Fahrräder mit kleinen Mängeln fahruntüchtig im Keller herumstehen. Das wollten wir ändern.

Welchen Teil deines Projekts magst du am liebsten?

Das praktische Arbeiten. Wenn die Schüler*innen im Kundenkontakt feststellen, welche Reparaturen durchgeführt werden müssen und dies anschließend mit großer Begeisterung tun.

"Der schönste Moment war als ein Schüler mir erzählte, dass er gestern sein kaputtes Fahrrad eigenständig reparieren konnte, dank der Dinge die wir gelernt hatten."

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Was war Dein schönster Moment bisher?

Als ein Schüler mir erzählte, dass er gestern sein kaputtes Fahrrad eigenständig reparieren konnte, dank der Dinge die wir gelernt hatten.

Was sollen Deine Schülerinnen und Schüler unbedingt mitnehmen?

Dass das Fahrrad DAS Verkehrsmittel der Zukunft ist.

Was hast Du in dem Projekt für Dich mitgenommen?

Allem voran das Gefühl von Selbstwirksamkeit, sowohl bei den Schüler*innen, aber auch bei mir selbst. Außerdem die Erfahrung, Anträge für Fördergelder zu schreiben und diesen teilweise ewig, aber am Ende erfolgreich, hinterherzurennen.

Rafael ist Fellow des Jahrgangs 2017-2019 und an der Anne-Frank-Gesamtschule Dortmund im Einsatz.

Rafael, Fellow 2017